Bei seinen dritten Spielen erkämpfte sich Sebastian Junk den siebten Platz.
Der zweite deutsche Starter am letzten Judo-Wettkampftag Dominik Zilian schied nach der Auftaktniederlage aus.
Sebastian Junk nimmt mit 24 Jahren bereits zum dritten Mal an Paralympischen Spielen teil. Seine Ziele waren hoch gesteckt, wollte er doch gern seinen Erfolg von Athen mindestens wiederholen und mit einer Medaille nach Hause kommen. Damals gewann er Bronze.
Leider machte ihm der Azerbaidshaner Mammadov bereits im ersten Kampf nach seinem Freilos einen Strich durch die Rechnung. Sebastian verlor mit zwei Koka Rückstand.
Da dies bereits das Poolfinale war, zog Sebastian unmittelbar in die Trostrunde ein und gewann kurz danach den nächsten Kampf gegen den Litauer Stoskus nach reichlich vier Minuten und mehreren Wertungen mit Ippon.
Eine lange Pause folgte.
Im Trostrundenfinale gegen den Briten Ingram musste hatten zwar beide einen Yuko, jedoch stand auf dem Konto des Briten zusätzlich noch ein Waza-ari, den Sebastian nicht mehr ausgleichen konnte.
Damit wird Sebastian bei seinen dritten Paralympics Siebter.
Der Schwergewichtler Dominik Zilian, der erst wenige Tage vor den Paralympics ins Team berufen wurde, wurde durch den Franzosen Taurines bereits nach weniger als einer halben Minute unsanft mit einem Harai-goshi auf die Matte befördert.
Für ihn kam dann das schnelle Aus, da der Franzose im Poolfinale gegen den Azerbaidshaner Zakiyev nach nur fünf Sekunden mit O-uchi-gari verlor.
Text: Birgit Arendt
Foto: Stefan Saueressig