| Geboren am: | 01.08.1984 |
| Größe: | 1,83 m |
| Beruf: | Student - Lehramt |
| Graduierung: | 2. Dan |
| Trainer: | Stefan Saueressig |
| Verein: | 1. Mannheimer JC |
Auch er hat bereits paralympisches Flair geschnuppert. In Athen war Matthias Krieger Fünfter seiner Gewichtsklasse geworden.
Nun hat er sich als Bronzemedaillengewinner bei der WM 2006 und EM 2007 für Peking 2008 wieder qualifiziert und will es nun natürlich wissen. „Die Paralympics sind das größte Event im Leben eines Sportlers und die Teilnahme ein Traum für Jeden“, schwärmt der Athlet.
Er hatte einst mit sechs Jahren mit der Leichtathletik begonnen und hat dies auch bis zum 16. Lebensjahr durchgehalten. Parallel dazu begann er mit zehn Jahren in einer Schul-AG der Sehbehindertenschule mit Judo. „Allerdings habe ich schon sehr früh bei einem `normalen` Verein trainiert und besuchte dann auch das Sportgymnasium Kaiserslautern“, sagt er. Dort hat er 2004 das Abitur gemacht.
„Heute ist es unerlässlich mit Nichtbehinderten zusammen zu trainieren“, schätzt er ein, wenn man international im Sehbehindertenjudo mitreden möchte. Derzeit studiert er an der PH Heidelberg.
Seine Sehbehinderung besteht schon seit Geburt an. Er hat Albinismus und ist nicht in der Lage scharf zu sehen bzw. einen bestimmten Punkt anzuvisieren. Außerdem ist er sehr lichtempfindlich. Mit einer Sehfähigkeit unter 10% erfüllt er damit auch die Voraussetzungen, bei den Paralympischen Spielen starten zu dürfen.
Seine Hobbys sind sehr unspektakulär. Essen und Schlafen gibt er an. Und er will nach den Spielen erst mal Urlaub machen – nach der intensiven Vorbereitungsphase sicher völlig verständlich.
Sein Ziel für die Paralympics formuliert er diplomatisch: „Einen guten Wettkampf machen und am Schluss möglichst weit vorn sein.“
Text: Birgit Arendt
Foto: Stefan Saueressig aus Peking
| 2004 | 5. Platz Paralympics |
| 2005 | 3. Platz Europameisterschaft |
| 2005 | 3. Platz Europameisterschaft |
| 2006 | 3. Platz Weltmeisterschaft |
| 2007 | 3. Platz Europameisterschaft |
Mein Vater, da der am Ende immer Recht hat und wenn es drauf ankommt immer da war bzw. ist!