| Geboren am: | 02.06.1981 |
| Beruf: | Physiotherapeut und Medizinstudent |
| Graduierung: | 2. Dan |
| Verein: | SV Aschaffenburg-Damm, 1. Mannheimer JC |
Der Physiotherapeut und jetzige Medizinstudent Michael Hammer betreut in Peking unter anderem die Judoka und kümmert sich um ihr Wohlbefinden.
Er ist selbst Judoka und trägt den 2. Dan. Einst war er in der Jugendzeit Deutscher Meister und trainierte Judo durchaus sehr leistungsorientiert. Verletzungsbedingt betreibt er jedoch nunmehr Judo nur noch als Freizeitsport, arbeitet aber noch immer als Kampfrichter. Er kennt sich also mit der Sportart bestens aus.
Am Judo schätzt er noch immer die Vielseitigkeit und dass man dafür alle konditionellen Fähigkeiten und Fertigkeiten braucht. Auch für seinen zukünftigen Beruf bringt ihm der Sport und Judo im Speziellen viel: „Zum einen für die körperliche Fitness und es ist interessant für die Analyse von Bewegungsabläufen“, verbindet er die Theorie im Studium mit seinen Erfahrungen.
Die Paralympics sind Michaels größtes sportliche und berufliche Highlight bislang. Sein Ziel in Peking ist vor allem die Sportler körperlich fit zu bekommen bzw. zu halten. Sein Schwerpunkt dabei ist auch die Medizinische Betreuung. „Ich wünsche mir, dass die Athleten möglichst erfolgreich sind und ich, wenn ich gebraucht werde, meinen Teil dazu beitragen kann.“
Text: Birgit Arendt
Fotos: Stefan Saueressig aus Peking
Das Gefühl, das ich habe, nachdem ich eine Hürde überwunden habe.
Meine weitgehende Zuverlässigkeit und mein schlechtes Gewissen, das ich bekomme, wenn ich etwas nicht 100%-ig erledigt habe - auch wenn mich das auch oft an den Rand des Wahnsinns treibt.
Eine schwierige Frage. Am Ehesten bin ich stolz, wenn durch meine Hilfe/mein Handeln etwas anderes gelingt, wie z.B. ein Kämpfer durch meine Therapie einen wichtigen Kampf antreten und dann vielleicht sogar gewinnen kann.
Unterschiedlich. Manche sagen mir nach, ich sei ruhig, andere legen dies als Arroganz aus. An sich bin ich ein relativ ironischer Typ, was bei einigen zu Irritationen führt und vor allem bei Leuten, die mich noch nicht gut kennen, nicht immer gut ankommt. Wenn sie mich dann nach einer Weile verstehen, komme ich mit den meisten gut aus.
Auf meinem Sessel, die Beine hochgelegt und mit ruhiger Musik.
Meiner Mutter für ihren unermüdlichen und absolut selbstlosen Einsatz für Jedermann.
Everybody’s darling is everybody’s depp (Edmund Stoiber).