| Geboren am: | 22.08.1985 |
| Größe: | 1,87 |
| Beruf: | Student – Geoinformatik |
| Graduierung: | 1. Dan |
| Aktiv seit: | 1994 |
| Trainer: | Jochen Bech, Detlef Ultsch |
| Verein: | SC Berlin |
| 1. Trainer: | Heike Möller |
| 1. Verein: | SC Berlin |
In der Gewichtsklasse bis 90 kg setzte sich sowohl national als auch international der 22-jährige Modellathlet Michael Pinske aus Berlin durch. Nach der taktisch unglücklich verlorenen Weltmeisterschaft hatte er sich mit seinem Sieg im World-Cup in Rotterdam Ende September ganz weit in der Rangliste nach vorn gekämpft und sich so die Grundlage für die Olympia-Qualifizierung geschaffen.
Michael Pinske versuchte sich einst im Handball, in der Leichtathletik und kam dann durch einen Tipp der Eltern mit neun Jahren zum Judo. "Judo hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich hatte auch schnell kleine Erfolge".
Mit dem Übergang zur Sportschule gab es die Entscheidung, dann auch Leistungen zu bringen. Mit seinen Siegen bei der Deutschen und Internationalen Deutschen Meisterschaft der U17 im Jahr 2001 wurde dieser Leistungsgedanke auch noch untermauert. Auch ist Michael durchaus leistungssportlich vorbelastet. Mama Andrea (ehemals Pollack) als dreifache Schwimm-Olympiasiegerin kennt sich bestens aus und kann auch heute noch eigene Erfahrungen und als Physiotherapeutin am Berliner Olympiastützpunkt sicher so manchen Ratschlag an Sohnemann weitergeben.
Sie ist auch sein großes Vorbild. „Sie hat mich gelehrt zielstrebig und ehrlich für meine Ziele zu kämpfen. Man sollte niemals an seiner eigenen Leistung zweifeln.“ Genau diese Eigenschaften sind auch seine Stärken. Er ist kritik- und teamfähig und ein „knallharter Ipponwerfer“. Befragt nach seinen Schwächen antwortet er lachend: „Da arbeite ich persönlich dran“.
Michael Pinske studiert mittlerweile im vierten Semester an der Technischen Fachhochschule Berlin eine interessante Richtung: Geo-Informatik. "Mein Lieblingsstudium! Für Geographie hatte ich bereits im Abi immer großes Interesse und gemeinsam mit Informatik ist diese Kombination sehr zukunftsweisend."
Zwischen Studium und Training nutzt er die Zeit für seine Hobbys. „Ich lese viel – mein Lieblingsautor ist Max Frisch, ich gehe gern in Cafés, shoppen, Filme anschauen oder besuche auch gern Kunstausstellungen.“ Nach den Olympischen Spielen gönnt er sich dann auf jeden Fall erst mal eine Erholungsphase und macht Urlaub.
International hat Michael Pinske schon so manche Erfahrung sammeln können. Bereits mit 19 Jahren wurde er EM-Fünfter und wiederholte diesen Erfolg mit 21 Jahren nochmals in Belgrad. Für Peking hat er sich nun einiges vorgenommen: „Ein absolut super Kampftag soll es werden – dabei wäre eine Medaille toll und ein vorgezogenes Geschenk zu meinem 23. Geburtstag.“
Text und Fotos: Birgit Arendt
| 2007 | Teilnehmer Weltmeisterschaften in Rio de Janeiro 5. Platz Europameisterschaften in Belgrad |
| 2005 | 5. Platz Europameisterschaften in Rotterdam |

Sport: Der Wille jeden Tag das Maximale zu geben um die bestmögliche Vorbereitung zu erzielen.
Privat: einfach den Tag genießen in allen Facetten.
Judo: Ipponkämpfer (alles oder nix);
Privat: neben meinem Körper (*lach*) die allgemeine bescheidene Einstellung zum Leben.
Sport: Auf den Sieg beim Super-Weltcup in Rotterdam ´08 im Finale gegen Mark Huizinga
Privat: Auf mein Abitur und Studium und meinen persönlichen Werdegang
Harte und arrogante Schale, weicher Kern!
Meinen Perfektionismus - ist für Eltern und Freundin manchmal sehr anstrengend
beim Lesen, beim Weintrinken mit meiner Freundin oder beim Sonnen im Garten meiner Eltern
Egon Olsen (Ove Sprogøe); ich habe alle nur möglichen Bücher und DVD´s; Warum? Ein kluger Schelm, der es schafft Menschen mit in seine Pläne zu integrieren und trotz Misserfolge nie aufgibt. Immer wieder einen neuen Plan haben....! Super!!!
Meinen beiden Eltern, also brauche ich zwei Orden. Für die jahrelange Unterstützung, Offenheit und Ehrlichkeit mir gegenüber und Sie haben trotz Niederlagen nie an mir und meiner Leistung gezweifelt.
Tausend Tafeln Schokolade essen!
Es gibt doch viele Freuden in der Welt! Nur muss man sich aufs Suchen verstehen - sie finden sich gewiss - und das Kleinste nicht verschmähen. Wie viele Freuden werden zertreten, weil die Menschen meist nur in die Höhe gucken und was zu ihren Füßen liegt nicht achten.